Steve hat dann gleich mal die erste Tour mit unserem knallroten Hyundai Getz übernommen. Von Sydney raus, an Wollongong vorbei bis nach Kiama. Wichtige Erkenntnis: an des links fahren gewöhnt man sich sehr schnell, dass der Blinker allerdings rechts am Lenkrad ist ist ungewohnt, deshalb schalten wir zur Zeit ab und zu noch den Scheinbenwischer an, wenn wir blinken, der is nämlich links am Lenkrad...
Es ist jedenfalls alles gut gegangen beim fahren, wir sind einen speziellen Tourist Drive gefahren, abseits der Schnellstraßen an Landschaftlich reizvollen Orten an der Küste Richtung Süden entlang.
Spannend war dann noch die Unterkunftsuche in Kiama, dort hatten wir nichts vorreserviert. Im ersten Hotel stellten wir unten in der Bar fest, es ist kein Hotel, auch wenns Hotel heißt? Ok, dann haben wir noch ein paar Motels und Bed & Breakfast Unterkünfte angeschaut, die waren teilweise aber echt schlecht oder schlecht und überteuert oder nur überteuert bzw. es war niemand da. Haben dann aber noch ein preiswertes und schönes Motel in der Nähe der Innenstadt gefunden.
Kiama ist ein ziemlich verschlafendes Nest, wo die Zeit wohl die letzten 20 Jahre stehen geblieben ist. Größte Attraktion ist ein Blowhole, ein Loch in den Klippen, durch des die Brandung das Wasser drückt und sich dahinter eine Fontäne bildet, angeblich bis zu 60 Meter hoch, bei uns wars allerdings nur maximal 10 Meter.
Abends waren wir dann Thailändisch Essen und haben in der Bucht Delphine beim Spielen beobachtet und zusammen mit paar Chinesen Krabben gefangen, die Beute haben wir natürlich freiwillig den Chinesen überlassen ;)
Beim zurücklaufen ins Motel haben wir am Stand noch Feuer entdeckt, erst dachten wir jemand macht ein Lagerfeuer, allerdings hat sich dann herausgestellt, da hat jemand eine Mülltonne angezündet. Wir haben dann paar Australiern bescheid gegeben die Feuerwehr zu rufen... die haben allerdings selbst versucht zu löschen, war keine so gute Idee einfach nen Eimer Wasser reinzukippen, des hat nen ordentlichen Feuerball gegeben. Demjenigen scheint aber nix größeres passiert zu sein, wir waren schon wieder auf dem Heimweg und habens nur noch aus der Ferne gesehen.
An dem Abend haben wir dann beide noch festegestellt warum wir überhaupt in Australien sind und
Steve durfte dann dieses Jahr auch mal 11 Stunden früher ein Jahr älter werden :-)
Unser Auto und Steve beim Fahren
