Um unsere Blogfangemeinde nicht unnötig zu beunruhigen müssen wir
jetzt im nachhinein noch kurz berichten was unserem armen Getz
widerfahren ist.
Letzten Samstag, also bereits nach dem Horrortrip durch den Busch,
haben wir einen kleinen Routinecheck an unserem treuen Gefährten
durchgeführt und ihm mal unter die Motorhaube geschaut.
Oh schreck, siehe da der Motorraum war leicht verölt, was daran lag,
dass der Verschluss zum Ölnachfüllen komplett fehlte. Zu dem Zeitpunkt
hatten wir bereits über 1200 km mit dem Wagen zurückgelegt.
Eine Fehlerdiagnose war schnell gerstellt, sicherlich ein Fehler des
inkompetenten Mietwagenpersonals in Sydney (ein französischer
Praktikant), der beim Ölnachfüllen offensichtlich vergessen hatte den
Motor wieder ordnungsgemäß zu verschließen.
Nach einem kurzen Telefonat mit unserem Privatmechaniker in
Ingolstadt, danke an das Autohaus Küchen ;-) und einigen eigenen
Abschätzungen zur Wärmeentwicklung an der Stelle, kamen wir zu dem
Entschluss den Motor mit einer handelsüblichen Wasserflasche, die wir
natürlich noch mit einem Pflaster zwecks Anpassung des
Gewindedurchmessers präperierten, abzudichten. German Engineering in
da house ...
Siehe Bilder, zugegeben sieht zwar nicht ganz so professionell aus,
war aber hoch effektiv, wie sich bei einer fundierten Testreihe in den
folgenden Tagen bestätigte.
Im Tuningzubehörladen würde man das ganz wohl so beschreiben: Die
Flasche wird durch die Motorhaube nach unten gedrückt und dichtete den
Motor sauber ab, durch die Flasche wird spritzendes Öl wieder sicher
zurück in den Motorraum geführt, der Hubraum vergrößert sich um 0,5 Liter ;-)
hmm Problem erkannt, Öl is aber noch drin
leicht ölig unser Motorraum
the Mechatroniker Solution
tadaaa...