Samstag, 9. Januar 2010

...endlich eingeched

so jetzt hab ich eine Stunde gebraucht um mich in den dummen Flieger einzuchecken. Nicht dass ich sowas schon tausendmal gemacht hatte aber heute ist wohl mein Ausweiss kaptt gegangen :(. Wenn man meinen Ausweiss durch das Lesegeraet zieht erscheint eine Koreanische Person und das macht das eincheken bei den derzeitigen Sicherheitsbestimmungen nicht einfacher. Nach einer Stunde hab ich es dann aber doch irgendwie geschafft. Witzig ist ja dass das die Passkontrolle ueberhaupt nicht interessiert hat, na gut die nehmen auch nicht den Lesesteifen.... Mal schaun ich denk ich werd in MNL erst mal die deutsche Botschaft aufsuchen muessen sonst wird das ganze die naechsten zweimal am Airport ziemlich beschissen und darauf hab ich im Moment keine Lust. Immerhin hat das ganze mit dem Sand funktioiert und es gab da keine Probleme...
Der Tag beginnt schon wieder nicht ganz so wie ich will :) man merkt der Urlaub ist vorbei....

Freitag, 8. Januar 2010

Der Kreis schließt sich...

Wo alles begannen hat da soll es auch enden :). Ich bin gerade von meinem letzten Besuch des Bondi Beaches zurückgekommen und muss nun alle Klamotten die ich heute nochmal gewaschen hab in den Rucksack hineinschlichten damit es morgen früh wieder an den Flughafen gehen kann. Heute hab ich erst mal ausgeschlafen und danach meine Klamotten gewaschen. Dann kam noch Jasmin vorbei und wir vebrachten den Tag am Beach und beim Eisessen. Am Nachmittag ist sie dann wieder ab in die Innenstadt und ich hab mal meine Joggingschuhe geholt. Jetzt war ich 3,5 h Stunden unterwegs und bin nochmal alle Strände von hier abgelaufen. Irgendwann hats mir gereicht und ich hab mich einfach ans Meer gesetzt und in die Wellen geschaut und einfach die Sonne, den Wind, das Wasser vergessen und alles um mich herum vergessen bis mich ein kleiner Hund anstupfte :) und ich beinahe vorne runtergefallen wär :). Dann hab ich mir gedacht ich lauf mal lieber wieder zurück und so ging es mit einigen anderen Sportbegeisterten auf den Rückweg zum Bondi. Dort bin ich nochmal ans Nordende gelaufen und hab da der Sonne beim Untergehen zugesehen. Na ja aber leider geht alles schöne immer zu schnell zu Ende und so muss ich jetzt eben alles packen und auch den schönen Strand zurücklassen und werde weiterhin alle Leute beneiden die soetwas vor der Haustüre haben um einfach nach der Arbeit mal kurz rauszugehen... Na ja ich hab ja die Erinnerungen und die kann mir keiner nehmen und zur Not knuddel ich einfach nen Koala :)...
Immerhin bleibts bei mir ja noch eine Woche warm :), nicht wie beim armen Flo der bei -6° schon auf dem Weg nach Hause ist. Ich flieg morgen Mittag wieder zurück auf die Philipinen wo die Arbeit auf mich wartet...

...ByeBye Australien - ein tolles Land, eine tolle Erfahrung

Schalt mal einer die Heizung an hier

Also ich hab die 24 Stunden reine Flugzeit mit einem Zwischenstop und Miniaufenthalt in Taipei soeben erfolgreich hinter mich gebracht und sitze in dem ICE nach Nürnberg. Es ist saukalt (-6°) und leicht schneebedeckt.
@ Steve: bist noch am Bondi Strand und klaust Sand ;-)

Donnerstag, 7. Januar 2010

Time to say goodbye

Wir sind hier gerade beim Frühstücken in Sydney, in paar Stunden geht mein Flieger, Steve hat gerade Time to Say Goodbye in Youtube gespielt ... und ja so ist es leider wohl.
Ein wunderschöner Urlaub geht zu Ende. Viele beeindruckende Strände / Regenwälder / Städte / Tiere / Attraktionen und und haben wir entdeckt, einiges in den knapp vier Wochen erlebt, vieles davon ja auch schon im Blog gepostet.
Falls der Flieger morgen im -12° kalten Frankfurt landen bin ich wieder in Deutschland.

Tausend Dank an Steve, auch für mich der ideale Reispartner hier in Down Under, mit dir ist hier unten nie langeweile aufgekommen und wie wir ja schon festgestellt haben gibt es noch paar unbekannte Flecken für uns auf der Weltkarte bzw. in Australien, wo man so eine Reise fortsetzen kann ;-)

...Termin fürs Sushi Essen wird eingestellt, sobald du wieder in Deutschland bist :-)

Mittwoch, 6. Januar 2010

This was the best journey on the southern hemisphere....

Wie es so ist im Leben gehen die schönen Dinge immer viel zu schnell
vorbei und in ein paar Tagen ereilt Flo und mich wieder der
Alltagsstress. Deswegen nehmen wir uns heute noch einmal die Zeit auf
unsere Reise zurückzublicken. Alles begann dort wo es auch enden
sollte in Sydney, einer wunderbaren Stadt auf dieser Welt. Von dort
begannen wir unseren Streifzug entlang der Küste von Australien bis
nach Melbourne. Wie man in diesem Blog lesen kann :) hatten wir die
Chance jede Menge von verschiedenen Siluetten des Landes zu erleben,
von verlassenen einsamen Stränden, über Regenwälder bis hin zur
schönsten Stadt die wir bisher gesehen haben Melbourne. Es war ein
wunderbarer Rundtrip auf dem wir jede Menge gesehen haben und beide
eigentlich gar nicht mehr wegwollen :(. Leider ist es schon wieder
Zeit und Flo wird mich morgen wieder verlassen ab ins kalte
Deutschland, falls die Flieger wieder in Frankfurt landen können :).
Zusammenfassend kann man einfach nur sagen eine echt tolle Reise -
Danke an Flo es war echt super - ein perfekter Reisepartner der alles
mitmacht und nie schlechte Stimmung aufkommen lässt :)

So jetzt reichts aber auch langsam mit dummen Text :) und deswegen
gibts nun unsere Reise noch ein letztes mal zusammengefasst in Zahlen:

Dauer : 28 Tage (2419200 s)
zurückgelegte KM (Auto): 3700 km
benötigte Fahrzeit (Auto): ca. 50 h
längste zurückgelegte Strecke /Tag: 450 km
Von LKW überholt worden: 2
überholte Aussies: >1000
Unnötige KM: 0 (Danke an Hans Hans)
Falsche Fahrspur benutzt: 2 mal (Canberra / Newcastle nach Silvester)
Geschwindigkeit (max): genau 110 km/h
Geschwindigkeit (min): Schnitt 30 km/h (Buschfeuer)
zurückgelegte KM (per pedes): ca 200 km
benötigtes Schuhwerk: 1 Paar Thongs
Strafzettel: wahrscheinlich 0
Polizeikontrollen: 2 (Licence Check / Alkoholkontrolle)
verbrauchte Mietfahrzeuge: 4

  • Hyundai Getz = Ölkappe vergessen
  • Nissan Tiida = Ölfilter falsch montiert
  • Nissan Tiida = Unfallwagen
  • Nissan Tiida = verschrammt aber bis zum Ende gekommen

verschiedene Hotels: 14 Hostel / Motel / Hotels

  • Sydney Bondi Beach
  • Kiama
  • Batemans Bay
  • Canberra
  • Orbost
  • Lakes Entrance
  • Foster
  • Philipp Island
  • Melbourne
  • Brisbane
  • Murwillumbah
  • Lenox Head
  • Coffs Harbour
  • Port Macquarie
  • Newcastle
  • Gosford
  • Sydney

besuchte Attraktionen /Lookouts / etc: ca. 200
besuchte Nationalparks: ca. 10
besuchte Strände: ca. 30
gesammelter Sand: 6 verschiedene
geschossene Photos: ca. 6000
geknuddelte Tiere: 4 (Schlange, Wombat, Känguru, Koala)
Wechsel der Zeitzonen: 6
geschriebene Postkarten: ca. 35
gefundene offene WLANs: 35 (Danke an unseren Hauptsponsor McDonalds)

Tage mit Schnee: 0
Tage mit Sonnenschein: 22
Tage mit Dauerregen: 1
Durchschnittstemperatur: 27°

bestes Tier in diesem Land: Koala
schlechtestes Tier in diesem Land: Schlange

beste Unterkunft: Philiip Island - Chillhouse
schlechteste Unterkunft: Oborst - Hotel

bestes Bier: undefinierbar
schlechtestes Bier: undefinierbar

teuerstes Bier: 10 $ / Rooftopbar Melbourne
billigstes Bier: 30 Dosen Smooth Tooheys

bester Mietwagen: Hyundai - Getz
schlechtester Mietwagen: Nissan - Tiida

witzigste Servicekraft: Melbourne Eureka Tower Skydeck - Liftpersonal

Sydney die 2.te

So mittlerweile sind wir mit Sydney durch, wir haben wohl jede
Attraktion besichtigt, teilweise sogar bei Tag und Nacht. Wir lassen
diesmal die Bilder sprechen:


Fledermäuse

Sydney bei Nacht

Harbour Bridge

Über der Harbour Bridge

Opernhaus

Botansicher Garten

Eine witzige Story gibt es noch, die wir gestern zusammen mit Jasmin erlebt haben, als wir abends duch Summerhill geschlendert sind. Irgendwann haben wir uns eine schöne Bar gesucht, die auch 3 Tische auf der Strasse hatte. Nachdem wir bestellt haben, setzt sich an den Tisch neben uns ein Typ mit Glatze in Begleitun von zwei Frauen. Irgendwann meint Jasmin zu mir der Typ am Nebentisch sieht aus wie Moby, darauf ich, ja ich habs mir auch gedacht. Des könnte sogar sein, der hatte gestern einen Live Auftritt in Sydney. (Anmerkung für alle die Moby nicht kennen, das ist ein weltbekannter DJ der schon mehrere Internationale Hits hatte :-)
Moby auf Wikipedia

Wir haben dann mal später bei unserer Kellnerin nachgefragt und die hat es uns auch bestätigt. Nachdem der gute Mann so schön inkognito war mit seinen Damen haben wir dann auch auf ein Bild verzichtet.

Samstag, 2. Januar 2010

Back in Sydney

Nach Newcastle sind wir noch weiter zu The Entrance und haben dort den Pelikanen zugeschaut, dort gibts auch eine tägliche Fütterung, die ziemlich witzig ist.

Heute sind wir dann weiter nach Sydney, des Navi hat uns sauber um die Mautstrassen herumgeführt aber leider nicht vor der Polizeikontrolle bewahrt, nachdem letztes mal der Stephan dran war hat es diesmal mich erwischt, allerdings musste ich nicht meinen Führerschein vorzeigen sondern bin in eine australische Alkoholkontrolle geraten. Die läuft folgendermaßen ab, ich musste nicht mal aussteigen, der Officer erklärt mir, dass es sich um eine Alkoholkontrolle handelt und ich jetzt bis 10 Zählen muss. Ich fang gerade an zu zählen, da hält er mir einen Art Voice Rekorder vors Gesicht und als ich bei 10 war sagt er, ja passt ich kann weiterfahren. Wie die daraus Alkoholkonsum feststellen wollen ist uns beiden nicht klar. Aber man muss ja nicht alles verstehen. Wahrscheinlich hätte ein Australier mit Alkoholkonsum dem Polizisten den Voice Rekorder kaputt geschlagen, daran kann man dann den Alkoholkonsum feststellen.

In unserem Hostel angekommen sind wir gerade zum gratis BBQ - also grillen - eingetroffen. Dort haben wir uns noch gestärkt und sind dann in die Stadt losgezogen. Gleich ums Eck ist Chinatown, mit einem original Chinesischen Garten.
Danach haben wir uns mit Jasmin getroffen, die wir ausm Studium in Erlangen kennen und die hier die 3 Monate ein Prakikum machen will und gerade noch eine Wohnung / Zimmer sucht.
Danach sind wir noch Richtung Hafen gelaufen und haben noch die Skyline bewundert. Abendessen gabs in einem Running Sushi Laden.

The Entrance

Die Pelikan Fütterung

in Sydney -Hyde Park

Cinatown

Chinesischer Garten

... mit echten Bewohnern

Jasmin auf der Zimmersuche

Skyline von Sydney

Vier Fäuste für ein Halleluja

Sylvester haben wir in Newcastle verbracht. Die Stadt haben wir extra gewählt, weil uns Sydney für Sylvester einfach zu überlaufen war. 12 Stunden auf ein Feuerwerk zu warten war uns jedenfalls zu blöd und auf eine überteuerte Unterkunft hatten wir auch keinen Bock, also sind wir in Newcastle gelandet. Unsere Unterkunft dort war praktischerweise gleich über einer Disco gelegen, somit war für uns eigentlich die Location für nach Mitternacht schon abgeklärt.

Nach einem Mini Trip durch die Stadt haben wir uns zur Hafenanlage aufgemacht, von der man das Feuerwerk sehen sollte. Praktischerweise schießen die Australier immer zweimal Feuerwerk, einmal familienfreundlich gegen 8 oder 9 und dann nochmal um 12.
Da unsere lieben Australier Alkoholkonsum einfach nicht im Griff haben wurde das Gelände um das Feuerwerk großflächig durch Polizei, sowohl in Uniform als auch in Zivil abgesperrt, um das Alkoholverbot durchsetzten.
Gottseidank hatten diesmal wenigstens die Liquor Stores diesmal weiterhin geöffnet, bewaffnet mit Bier haben wir uns dann auf den Weg gemacht und natürlich wie es das Australische Gesetz verlangt sämtliche Alkohlvorräte bis zur Absperrung vorbildlich aufgebraucht.

Hintern den Absperrungen haben wir dann gesehen, dass sich 6 Polizisten auf einen 15 jährigen stürzen, wenn der mit einer Flasche Bier rumläuft...
Nach den beiden Feuerwerken sind wir dann zurück zu unserer Unterkunft und dort in die Disco. Dort konnten wir die live Umsetzung des australischen Känguru Tanzes verfolgen, bis plötzlich völlig unvermittelt die Bar geschlossen wurde um 2 Uhr.

Genauso überrascht waren offensichtlich die Australier die daraufhin bereits in der Disco mit kleineren Streiteren das Sicherheitspersonal auf sich aufmerksam machten. Um Punkt 2 wurde dann die Lokalität geräumt.
Also verließen alle den Club.
Da wir ja wieder zurück mussten um oben in unser Zimmer zu kommen warteten wir kurz auf dem Parkplatz bis alle Weg waren um dann über die Hintertür wieder zurück in das Hostel zu gelangen. Als wir dort so warteten, vernahmen wir plötzlich einen dumpfen Schlag zwei Meter neben uns.
Tatsächlich hat dort gerade ein Australier einen anderen mit einem klassichen Cuck Norris Roundhouse Kick niedergestreckt. Dies war der Auslöser für uns über die Mauer zum Parkplatz in Sicherheit zu springen und die jetzt folgende Massenschlägerei zwischen ca. 40 männlichen und weiblichen Teilnehmern strategisch geschickt hinter unserem Nissan Tiida, den man zu sonst quasi nichts gebrauchen konnte, zu verfolgen.
Das muss den Australiern lassen das Strassenboxen haben sie echt drauf. Ganze 15 Minuten später ist dann auch schon die Polizei angerückt mit 2 Mann, die dann erst mal wieder die Flucht ergriffen haben und sich Verstärkung holten, einen Strassenreinigungswagen und 4 weitere Polizisten. Endlose Diskussionen später, nutzen wir eine kleine Pause wegen technischem K.O. der beiden Rädelsführer um uns zurück in die Herberge zu begeben. Dort haben wir dann noch das Ende dieses Spektakels angeschaut und uns dann langsam auf ins Bett gemacht.

Sorry aber mit Alkohl können die hier wirklich überhaupt nicht umgehen.

Naja wir haben uns dann am nächsten Tag noch bisschen Newcastle angeschaut, haben hier und da noch weitere Blutspuren in der Stadt gesehen, was uns eindeutig zu dem Schluss bringt, es handelt sich um kein einmaliges Erlebniss vor unserer Haustür. Auch im Fernsehen wurde von Sydney mit über 400 Festnahmen bzw. Vorfällen von einem ruhigen Sylvester gesprochen...
Aha alles klar... ich möchte mir gar nicht vorstellen was hier los wäre wenn die sowas wie Oktoberfest hätten - Bürgerkrieg?

Freitag, 1. Januar 2010

Happy New Year

Allen ein Gutes neues Jahr oder wie die Australier sagen würden Happy NEW Year!

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Warten auf die Flut und Koala knuddeln

Heute wollten wir zu einem Waterfall Way aufbrechen, einem Tourist Drive mit mehreren Wasserfällen auf der Route. Des ganze startet in Bellingen, dort wollten wir uns noch mit letzten Informationen an der Tourist Information versorgen.
Fast hätten wir die Info nicht gefunden, weil wir pünktlich um 9 dort waren und die erst um 9 aufmachen und des Schild noch nicht draußen hatten. Drinnen hatte eine Deutsche gearbeitet, die am Anfang mit uns Englisch gesprochen hat und uns dann gefragt hatte wo wir her sind. Ich hab Germany geantwortet, darauf sie: ah where exactly, ich Bavaria. Darauf sie auf Deutsch. "Ja dann können wir auch auf Deutsch reden" Seitdem fragen Steve und ich uns ob sie mit jemand der nicht aus Bayern kommt nicht Deutsch redet. Wir haben jedenfalls in der Tourist Information beide des gleiche gedacht und mussten synchron grinsen auf ihre Antwort.
Wir haben gleich mal gefragt ob die Gefahr besteht, dass eine Strasse überflutet sein könnte. Darauf Sie nö, des is alles in Ordnung. Dann haben wir noch bisschen über die Wasserfälle geredet, dann hat sie sich aber irgendwie verplappert, dass sie in dem Ort auf die Flut warten. Darauf wir: welche Flut? Ja da gibts eine Strasse in der Ortschaft die ist oft überschwemmt und des könnte jetzt demnächst auch wieder passieren. Aha interessant. Ein kurzer Blick auf die Karte hat dann gezeigt, es gibt quasi nur eine Strasse durch die Ortschaft und wenn die Überschwemmt ist darf man wohl wieder einen 200 km Umweg einlegen, diesmal nicht aus Feuergründen...
Die lockere Australische Lebenseinstellung ist ja echt bewundernswert allerdings teilweise etwas fehl am Platz. Es hilft also nix, wir haben uns dann die Brücke mal persönlich angeschaut und beschlossen, dass die Flut noch mindestens zwei Stunden zu warten hat und sind los um zumindest einen Wasserfall anzuschauen.
Beim Parkplatz zum ersten Wasserfall angekommen mussten wir dann leider feststellen, dass der Wanderweg aufgrund der Regenfälle geschlossen war, so haben wir noch kurz die Aussicht "genossen" und sind wieder zurück. Sorry, aber ich befrag in Austalien nur noch google, des liefert mir sinnvollere Informationen als die Aussies.

Nach dem kurzen Intermezzo sind wir weiter Richtung Sydney. Just in time im Auto haben wir die nächsten Highlights auf der Route gecheckt und da hat sich was gefunden was einfach optimal für uns für so einen Tag klang. Koala streicheln im Billabong Wildlife Park. Ja genau das haben wir jetzt gebraucht, die größten Chill Dudes Australiens waren jetzt genau das Richtige um uns den Tag noch zu retten.
Wir sind dort pünktlich zur Streichel- und Knuddelstunde angekommen. Zwei Kaolas wurden geweckt um mit uns zu spielen, die anderen durften friedlich im Baum weiterchillen. Steve und ich sind uns einig, des wären die optimalen Tiere fürs Büro zwei- drei von denen in der Büropalme und es kommt garantiert nie mehr Stress auf, da kann nebenan die Firma abbrennen und man würde wahrscheinlich immer noch in aller Ruhe im Büro sitzen. Ein Herzinfarkt im Büro wäre damit unmöglich, ich werde des in der Firma als Verbesserungsvorschlag einreichen.

Neben den Koalas durften wir mal wieder schlangen, Blue Tongues und Krokodille streicheln - was natürlich kein Vergleich war zu den Koalas. Naja jedenfalls war der Tag gerettet. Im Anschluss haben wir dann noch ein Kola Krankenhaus besucht, dort werden Kolas wieder aufgepeppelt die Unfälle mit Autos oder Haustieren hatten. Jedenfalls eine gute Sache.

Total gechillt haben wir uns dann noch in Port Macquarie eine Unterkunft gesucht. Nachdem dort auch fast alles ausgebucht war und des am Vortag ganz witzig war im Backpackerhostel haben wir uns diesmal auch wieder für ein Youth Hostel entschieden. Auf einmal hat es auch aufgehört zu regnen und wir konnten den Abend am Steg am Meer ausklingen lassen, einem Pelikan bei der Fischjagd zusehen und am später noch ein bisschen mit einem Australier und einem Spanier reden. Der Spanier hat noch ein paar Postkarten für uns geschrieben, also nicht wundern wenn da was Englisches kommt. Der Australier war dann später bei uns im Zimmer und hat uns am nächsten morgen beim Frühstück noch paar Anekdoten erzählt.

Wir sind dann nach dem Frühstück Richtung Newcastle aufgebrochen, hier werden wir heute abend Sylvester feiern.

sieht man hier öfter - die Strasse könnte überflutet werden

Top Aussicht im Nebel


Koala streicheln


Im Regen der Sonne hinterher...

Heute war uns das Wetter nicht ganz so treu wie auf unserem ersten
Abschnitt der Tour. So begannen wir unsere Fahrt durch den Regen auf
der Suche nach Sonne. Zuerst fuhren wir die Küste hinab Richtung
Ballina, bis wir auf einen schönen Lookout stießen. Hier konnte man
wunderbar auf die gesamte Bucht schauen und den wenigen Surfern die
sich um diese Uhrzeit bereits im Wasser tummelten zusehen. Dann hatten
wir noch Glück und sahen auf dem Meer 4 Delphine auf die Bucht
zuschwimmen, wirklich wundervolle Tiere. Sie hielten Kurs auf die
Surfer und dann drehten sie ab und schwammen wieder ins offene Meer,
wie beleidigte Kinder mit denen keiner spielt. Danach ging es für uns
weiter nach Ballina wo wir erst mal eine Frühstückspause einlegten und
den weiteren Tagesverlauf planten. Gesagt getan und so ging es ab
Richtung Yamba, nein nicht zu der Klingeltonfabrik sondern dem
malerischen Ort an der Küste. Na ja so malerisch wie im Lonely Planet
beschrieben war er dann doch nicht und so fuhren wir direkt weiter
nach Angourie Point einem wirklich wundervollen Ort auf unserer grünen
Erde. Eigentlich ist dies ein sehr kleiner Punkt für Surfer aber
direkt auf der anderen Seite der Bucht erstreckt sich ein weitere
Strand der wieder menschenleer war. Eine kleine Landzunge trennte die
beiden Strände und so wanderten wir an den menschenleeren Strand und
sogar die Sonne kam heraus. Anschließend umrundeten wir die Landzunge
an deren Ende eine wunderbare "Klippenformation" war. Dort sonnten wir
uns einige Minuten bevor es wieder zurück ging, an den Surfern vorbei,
zum Auto das nun in der uns bekannten Sonne vor sich hin schmorte.
Daraufhin fuhren wir über Ulmara, einem sehr kleinen Ort wo früher ein
Hafen gewesen sein sollte, den wir auch nicht mehr gefunden haben :)
nach Grafton. Hier machten wir noch eine kurze Pause bevor es zum Ende
unserer heutigen Reise weitergehen sollte, dem Ort Coffs Harbour. Von
hier wollten wir am nächsten Tag zu einer Fahrt auf einer
Wasserfallroute aufbrechen und so versuchten wir ein Quatier zu
finden, aber leider genauso wie gestern wurde das ganze wieder
schwieriger. Na ja am Ende fanden wir noch ein Motel, zwar zu einem
überteuerten Preis bezogen auf die Leistung aber wir hatten heute mal
keine andere Wahl... Nachdem wir unsere Klamotten ins Auto geschmissen
hatten sind wir noch an den Strand gefahren und haben dort etwas die
Umgebung erkundet. Leider war das Wetter nicht ganz so gut und so
haben wir uns dann auch bald schon in ein Lokal zurückgezogen und dort
noch schöne Frische "Fish and Chips" zu uns genommen...

der verlorene Tag...

Nachdem wir nach langen Quälereien endlich einen anscheinend
funktionsfähigen Ersatzwagen am Flughafen der GoldCoast erhalten haben
und deswegen noch einmal zwischen den Zeitzonen hin und her gesprungen
sind, haben wir an diesem Tag nicht mehr all zu viel gemacht. Um noch
ein paar Kilometer näher an unser Ziel zu kommen und einen guten
Ausgangspunkt für den nächsten Tag zu erhalten hielten wir Kurs auf
Byron Bay. Dies ist einer der bekanntesten Orte an der Ostküste und
sehr beliebt bei allen Backpackern, Surfern Hippies etc.. Außer den
schönen Stränden führte vorallem die gute Verkehrsanbindung zu der
vollkommen Beliebtheit dieses Ortes, alle Busse, Bahnen und natürlich
Autos halten hier. Flo und ich kamen erst gegen 1530 hier an und es
war bereits gerammelt voll. Auf den Straßen stappelten sich bereits
die Leute und dementsprechend wurde die Suche nach einer Unterkunft
für diese Nacht nicht ganz so leicht. Über die Beliebheit des Ortes
hinaus kam, dass die Schulferien hier in Australien begonnen haben und
so alle Leute auf Achse sind :(... Unsere Suche etwas in Byron Bay zu
finden scheiterte und so setzten wir uns etwas gefrustet in unser
neues Auto und nahmen den Kurs Richtung Süden wieder auf. Der nächste
Ort hieß Lennox Head. Dort fanden wir zielstrebig :) eine gute
Backpackerunterkunft mit dem billigsten Angebot der Stadt :). Es war
eigentlich recht witzig in Byron Bay hätte uns das Zimmer ohne
Frühstück und Internet noch 190 $ gekostet hier nur noch 50 $. Na gut
es war ein vierer Zimmer aber dafür gabs auch noch das Internet
kostenlos dazu und alles was wir brauchten :) nen Kühlschrank und nen
Platz zum Schlafen. Als wir endlich eine Unterkunft gefunden hatten
machten wir uns noch auf den Weg an den Strand der vielleicht 250 m
entfernt war: dasselbe Wasser und derselbe Strand wie in Byron Bay
aber dafür fast keine Leute. So genossen wir noch etwas den Abend
bevor es zurück. In der Wohnung angekommen setzten wir uns noch etwas
vor die Tür, ein kühles Blondes zu trinken und etwas zu relaxen. Dann
setzten sich noch zwei "Auswandererinnen" zu uns die uns an Ihrem
Glück teilhaben ließen. Also ich hab ja echt schon viel planloses
gesehen und gehört aber die beiden übertreffen echt alles. Sie haben
noch keine Ahnung was sie machen wollen aber sie wollen auf jeden Fall
nicht zurück nach Deutschland und hier ist alles besser :). Na ja sie
sind jetzt schon 1 Monat hier haben 3 Orte gesehen und sonst noch
nichts und noch immer keine Arbeit gefunden. Darüberhinaus beschwerten
Sie sich dass Ihr Englisch so schlecht wäre aber es auch nicht besser
werden würde was wiederum ein Grund dafür wär dass sie keine Arbeit
finden würden. Gleich im nächsten Satz erwähnten Sie aber auch dass
sie auch dauernd nur Deutsche treffen und deswegen nicht zum
Englischsprechen kommen. Na ja ich denke die Fehler der beiden stehen
auf der Hand :) ich sag mal ein Fall für Kabel 1: Die Auswanderer
deren Auswanderungen fehlgeschlagen sind und die unbedingt wieder nach
Deutschland wollen um dort von der Allgemeinheit ernährt zu werden....
...ganz schön witzig was man für Leute hier so trifft...na ja mit uns
schliefen dann noch ein paar Studenten aus Canberra im Zimmer..Mit
denen haben wir uns danach noch etwas unterhalten bevor es ab ins Bett
ging....

2 Chillout-Dudes am Beach

Brisbane - Nachtrag

Mittlerweile haben wir Brisbane schon wieder seit einige Zeit verlassen, aber der Vollständigkeit halber wollen wir natürlich noch kurz auf Brisbane eingehen.


Flug nach Brisbane


Wir sind am 25.12 hier angekommen und haben am Airport den Mietwagen in Empfang genommen, der Mietwagen der später den Ölverlust hatte. Naja auch äußerlich hatte er schon ein paar Schrammen, die Mietwagenfirma hat 2 Schadstellen auf ihrem Bericht angegeben, nach unserer Überprüfung waren allerdings alle Felder die man dort ankreuzen konnte als Schadhaft mit Krazern und Steinschlägen ausgefüllt und des ganze wurde dann noch von der Mietwagenfirma abgesegnet.


Das Chill Backpacker -wahrscheinlich eine alte Feuerwehrwache

Unser Chill Backpacker Hostel war ca. 1 km von der Innenstadt entfernt und hatte eine Dachterasse. Von der hatte man abends einen tolle Aussicht auf den Brisbane River. Den Abend haben wir dann noch damit verbracht Richtung Innenstadt zu laufen. Aus dem spontanen Spaziergang entwickelte sich allerdings ein vollständiger Stadtrundgang, vorbei an allen Highlights. Wie der obligatorische botanische Garten, die Innenstadt, die wegen dem Weihnachtsfeiertag nur von wenigen Touristen besucht war und man teilweise auch auf 4 spurigen Stadtautobahnen laufen konnte, weil kein Auto unterwegs war.

Eigentlich wollten wir uns auch noch ein Bier für unsere Chillout Dachterasse kaufen, allerdings gibt es ein Gesetz, des besagt man darf am 25.12 keinen Alkohol verkaufen bzw. nur in Verbindung mit einem Essen...
Das die Australier nicht mit Alkohol umgehen können haben wir ja schon gemerkt, aber diese Massnahme ist einfach quatsch. Jeder Australier der die Situaton kennt kann sich nämlich locker vorher mit Alkohol eindecken, liebe Aussies bitte einmal mitdenken...
Naja wir haben dann noch bei einem Chinesen am Stadtstrand Abendgegessen und dort auch gutes chinesisches Tsingtao bekommen.
Der Stadtstrand ist eine geniale Erfindung, hier wurde einfach ein kleiner Strand neben dem Brisbane River nachgebaut, des ganze liegt direkt vor einer Uni, bei der ich mich wohl für den nächsten Studiengang einschreiben werde und es war selbst abends um 21 Uhr noch richtig voll dort. Bei der Wanderung durch die Stadt sind uns auch seltsame Vögel aufgefallen die den ganzen Himmel verdunkelt haben. Als sich einige Viecher genähert haben, haben wir dann gesehen das es sich dabei um riesige Fledermäuse handelt, die wir dann später wirklich in jedem Baum wieder angetroffen haben. In dem Botanischen Garten in Melbourne hatten wir vorher schon erfahren, dass Melbourne wohl vor einigen Jahren auch eine richtige Fledermausplage hatte, die sich dann aber wieder verzogen hat. Ob die jetzt hier in Brisbane sind?

Am Himmel waren einige Flederäuse, die wurden jedoch durch die Langzeitbelichtung der Kamera sauber herausgefiltert

Blick zum Casino


Jedenfalls war Brisbane bei Nacht recht eindrucksvoll, dass wir mit unserem Spaziergang fast schon alle Sehenswürdigkeiten der Stadt erschlagen hatten, haben wir erst hinterher gemerkt ;-)

Am nächsten Tag waren wir dann nochmal in der Stadt unterwegs und haben die wenigen noch verbleibenden Attraktionen besichtigt, bis Mittag war die Stadt dann der krasse Gegensatz zum menschenleeren Vortag, die Geschäfte und Innenstadt war voll mit kaufwütigen, die eine regelrechte Schlacht um die Schnäppchen zelebrierten. Wir haben uns das Treiben noch bei einer gemütlichen Tasse Kaffe in der Innenstadt angeschaut und uns dann auf die Chillout Dachterasse verzogen. Abends waren wir nochmal kurz Sushi Essen in der Stadt, die gibts hier echt günstig und auch to-go, also Sushi zum mitnehmen - des ist hier teilweise fast so häufig anzutrefffen wie Bratwurstbuden in Nürnberg. Sowas wär auf jeden Fall auch mal ein geniales Konzept für Deutschland - wer damit starten will soll sich bei uns melden Steve und ich steigen mit ein ;-)

Den Abend haben wir in der Jugendherberge verbracht und im Gemeinschaftsraum DVDs gekuckt, da lief Captain Hook. Ich glaub den Film hab ich damals in der 5. Klasse schon mal auf Englisch in der Schule gesehen. War jedenfalls witzig, danach haben wir uns noch mit einer Holländerin unterhalten. Die war von den 18 jährigen Deutschen, die hier oft im Dauerzustand betrunken wie die Kängurus rumhüpfen, und offensichtlich nach dem Abi von ihren Eltern hier in Australien durchfinanziert werden, etwas angenervt. Die Eltern dieser "Abiturienten" offensichtlich auch, so dass die keine Kosten und Mühen scheuen, dass ihre Brut hier immer gut den Alkoholpegel halten kann. Naja jedenfalls schön, dass wir auch einmal im Leben mit Holland einer Meinung waren. Wenn wir auch nicht ganz verstanden haben warum sie sich in Holland ein Haus mit 3 Schlafzimmern gekauft hat, alleinstehend ist und jetzt die nächsten Jahrzehnte das Haus abbezahlen darf aber doch mit dem Gedanken spielt in ein anderes Land zum Arbeiten hinzugehen?? Holländer eben.

Am nächsten Tag haben wir dann Brisbane verlassen, es folgt die Story mit dem defekten Mietwagen.

ein Blue Tongue - die haben eine blaue Zunge, des ist ein sehr großes Exemplar, das mir leider seine Zunge nicht zeigen wollte