Mittwoch, 23. Dezember 2009

Phillip Island

Sonntag abend und Montag haben wir auf Phillip Island verbracht.
Mit der Unterkunft hatten wir Glück, wir haben vorab, Internet sei dank, eine günstige Herberge gefunden. Die liegt mitten auf der Insel, ein Backpacker Hostel, des war äußerst günstig und hatte kostenlosen Internetzugang, kostenloses Frühstück, freie Nutzung der Küche usw... alles sehr gechillt und so war auch der Name Chill House, also Ideal für uns, so dass wir dort gleich zwei Nächte gebucht haben.


Phillip Island liegt ca. 130 km vor Melbourne und ist vor allem berühmt für die Pinguin Parade. Wir haben ein Kombiticket genommen, damit konnte man die PinguinParade, das Koala Reservat und eine historisch nachgebaute Farm bzw. ein kleines historisches Dorf anschauen.
Das KoalaReservat war interessant, allerdings für uns nicht mehr ganz so spektakulär, nachdem wir die Koalas ja schon in freier Wildbahn gesehen hatten.

In der Farm gabs nen kostenlosen Kaffee. Den haben wir dann auf der Terasse zu uns genommen und irgendwann hat der Idiot am Nebentisch gemeint er muss Zigaretten rauchen, obwohl er einem Meter vor einem 60x60 cm großen Nichtraucherzeichen saß (Waldbrandgefahr des hätte einem auch der gesunde Menschenverstand ohne Zeichen sagen müssen). Steve und ich haben dann ordentlich auf Deutsch abgelästert, wie blöd doch manche Leute sind und so ein Schild kann man doch net übersehen. Nach 5 Minuten hat dann die Bedienung den Deppen auch nochmal ordentlich zur Sau gemacht und er hat sich kleinlaut rausgeredet er hat des Schild nicht gesehen...haha wir sind fast lachend vom Stuhl gefallen, naja jedenfalls hat sich der Münchner dann bei uns auch auf Deutsch verabschiedet und darauf getippt, dass wir vom Dialekt her nördlich von München kommen müssten. Ja klar südlich kommt ja auch nicht mehr viel du Held ... anhand seiner Brille haben wir auch dann auch noch richtig seinen Studiengang BWL getippt.

Den Nachmittag haben wir mit einem kleine Spaziergang am Strand verbracht und abends kam dann das Highlight der Einmarsch der Zwergpinguine.
Hunderte von kleinen Zwergpinguine kommen allabendlich nach Sonnenuntergang aus dem Meer und watscheln zu ihren Strandhöhlen. Witzig ist dabei wie sie sich dabei am Strand immer wieder zu kleinen Gruppen hinter Steinen formieren und dann ganz schnell hintereinander über den Strand huschen, dabei gibt es wohl immer so eine Art unfreiwilligen Anführer, den die anderen erst mal vor sich herschubsen bis er die sichere Deckung der Steine unfreiwillig verlassen muss, dann aus Angst losläuft aus Angst man könnte ihn jetzt auf dem Strand entdecken und dann wenn der erste dann losgelaufen ist rennen ihm alle hinter, weil sie wohl davon ausgehen jetzt ist es sicher ;-)

Leider herrscht dort striktes Fotografierverbot, des wird auch Konsequent von den Rangern umgesetzt und es gab paar witzige Diskussionen zwischen Rangern und chinesischen Touristen. "Put the camera in your bag or the next time I take your camera Mr ...Sir this is the last warning ..."
Allerdings hatten wir Glück, beim Wandern am Nachmittag hatten wir bereits ein paar süße Pinguine gesehen, die wohl schlau waren und den Tag über schön zuhause verbracht haben -clever. Da herrschte auch kein Fotografierverbot und ich hab die putzigen Tierchen gleich mal abgelichtet. So ein Pinguin wär auch ein praktischer Vertreter im Büro ;-)

Damit ist der erste Teil des Roadtrips fast abgeschlossen, die nächsten Tage wird Station in Melbourne gemacht.

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